Freitag, 30. Juli 2010
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Nr. 12 v. 31.12.07: Projektraum "Haus der Zukunft" Drucken E-Mail
 
     
 

Friedrich-List-Platz 1, 5. Etage: In dem attraktiv ausgebauten Dachgeschoss des LISTHAUS-Altbaus arbeitet die Stiftung für interkulturelle Kommunikation und Innovation an einem zukunftsweisenden Vorhaben. Hier entsteht der Projektraum "Haus der Zukunft".

Vor dem Hintergrund der globalen Erderwärmung gehören Fragen einer nachhaltigen Energieerzeugung, einer effizienten Energieverwendung, der Einführung einer Kreislaufwirtschaft bei gleichzeitiger Minimierung aller zur Herstellung und dem Transport benötigten Energie zu einer für die Menschheit existenziellen Notwendigkeit. Ebenso zwingend ist die Minimierung des Aufkommens an Abfallstoffen sowie die Reduktion von Emissionen.

Die Baubranche mit ihrem enormen Resourcenverbrauch für das Errichten, den Betrieb und den Rückbau von Gebäuden muss hierzu einen herausragenden Beitrag leisten.

 
     
 

Zielstellung:

Bauen im 21. Jahrhundert
als Verankerung von High-Tech, Ökologie und Ökonomie.

Die Einführung einer Rücknahmeverpflichtung im Bereich des Automobilbaus aus Gründen einer sachgerechten Entsorgung hat zum recyclinggerechten Konstruieren beigetragen. Auf das Bauwesen übertragen sind folgende Ziele zu formulieren:

  1. Gebäude, die für Ihren Betrieb im Jahresmittel keine Energie benötigen (Zero Energy)
  2. Gebäude, die keine schädlichen Emissionen abgeben (Zero Emission)
  3. Gebäude, die vollkommen recycelbar sind (Zero Waste)

Die Stiftung für interkulturelle Kommunikation und Innovation stellt mit dem Projektraum "Haus der Zukunft" einzelne Komponenten eines solchen Gebäudes vor, um Projekte mit geeigneten Partnern zu realisieren. Dies wird durch Fachvorträge, Workshops und Ausstellungen unterstützt.

Maßgeblicher Partner in diesem Vorhaben ist die Hochschule für Technik, Wissenschaft und Kunst, vertreten durch den Experten für Baumanagement und Fachbereichsleiter Prof. Dr. Bernd Reichelt.

Einzelne Aspekte des Themas sollen anhand von Qualifizierungsarbeiten vertieft werden.

So soll insbesondere untersucht werden:

  1. Die Verwendung von leichten Flächentragwerken als Lösungsansatz zum Problem Energieerzeugung in Gebäudehüllen
  2. Adaptive Strukturen im Bereich der Gebäudehülle als Reaktionsmöglichkeit auf sich ändernde Umweltparameter
  3. Der Einsatz von Phase-Change-Materials als Speichermaterialien für solarthermische Energie
  4. Einsatz von Fotovoltaik
  5. Mögliche Verwendung von Mikroorganismen für die Wasserstoffgewinnung in der Gebäudehülle
  6. Der Einsatz modularer Strukturen im Bereich der Gebäudehülle
Stiftung für interkulturelle Kommunikation und Innovation
Klaus Schwarz
 
     

Stiftung für interkulturelle Kommunikation und Innovation
Projektraum "Haus der Zukunft"

Friedrich-List-Platz 1, DG
04103 Leipzig

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