Ein Blick von der benachbarten Abriss-Baustelle auf das LISTHAUS. Über dieses Vorhaben auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnfofs hatten wir hier bereits informiert.
Aber warum verfolgen wir dieses Projekt mit so großem Interesse? – Weil ein Handwerker- und Gewerbepark mit einem großen Baumarkt dieses städtische Quartier, in dem sich auch das LISTHAUS befindet, ganz entscheidend aufwertet.
Das LISTHAUS kennen die Leipziger inzwischen besser als noch vor wenigen Jahren. Dennoch ist dieser Standort im Vergleich zu den bekannten Leipziger Einzelhandelszentren oder der Innenstadt nur gering frequentiert. Obwohl zentrumsnah gelegen, wird das Areal von Verkehrsströmen lediglich tangiert. Hier ist momentan kein belebter städtischer Zielpunkt.
Das wird sich nach Eröffnung der geplanten Objekte grundlegend verändern. Einzelhandels- und Dienstleistungseinrichtungen in Citynähe werden sicher gut angenommen. Damit rückt das LISTHAUS quasi aus einem ruhigen in ein belebtes Viertel – zumindest während der jeweiligen Öffnungs- und Geschäftszeiten der neuen Nachbarn. Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für das LISTHAUS?
- Viele Besucher des Baumarktes werden das LISTHAUS erstmalig oder wiederholt bewusst zur Kenntnis nehmen, das Objekt wird als Büro-, Wohn- und Einzelhandelsstandort stärker wahrgenommen. Die äußere Standortentwicklung stellt somit einen Marketingfaktor zum Vorteil des LISTHAUSES dar. Das kann tendeziell die Nachfrage nach Mietflächen befördern.
- Örtliche Vorhaben dieser Art ziehen in der Regel weitere Ansiedlungen nach sich. Es ist zu hoffen, dass sich stärkeres Interesse an den Einzelhandelsflächen des LISTHAUSES entwickelt.
Aber auch kleine Vorteile zählen: So ist es praktisch, als Mieter des LISTHAUSES nach der Arbeit bequem noch Energiesparlampen oder Balkonpflanzen besorgen zu können. Natürlich besteht auch die Hoffnung, dass sich die schwierige Parkplatzsituation im Quartier entspannen wird. Ob aber künftig die Besucher des LISTHAUSES einfach bei OBI parken können, das ist eher zweifelhaft. Und es wäre kein verbreitungsfähiger Vorschlag.
Aber gibt es denn eine andere Idee, wie das Parkplatzproblem entschärft werden kann? Lesen Sie hier !
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können